Schadstoffmonitoring in Schwebstoffen der Küstengewässer : Erste Ergebnisse eines Pilotprojekts im Riffgat bei Norderney 2014
Viele Schadstoffe weisen die Eigenschaft auf, sich an feinen Feststoffpartikeln eines Gewässersystems anzureichern. Entsprechend kann durch die Untersuchung dieser Matrix eine Aussage über die Belastung des Gewässers mit partikelreaktiven Stoffen getätigt werden. Deshalb werden im Bereich der iedersächsischen Nordseeküste neben der regelmäßigen Umweltüberwachung des Wassers bereits seit 1980 Schadstoffuntersuchungen auch im Kompartiment „Sediment“ durchgeführt (JÄPPELT & STEFFEN 1984; GIRBIG et al. 2011). Nach der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EGWRRL 2000) bzw. der nationalen Oberflächengewässerverordnung (OGewV 2011) besteht mittlerweile die Verpflichtung, die Einhaltung von Umweltqualitätszielen für Schadstoffe in Sediment oder Schwebstoff zu überprüfen. Für prioritäre Stoffe, die dazu neigen, sich in Biota, Sedimenten oder Schwebstoffen anzureichern, werden Trendaussagen zur langfristigen Entwicklung gefordert. In diesem Zusammenhang werden in den niedersächsischen Küstengewässern gegenwärtig 11 Standorte (Transekte) mit jeweils 3-4 Sedimentproben im 3-jährigen Rhythmus untersucht (NLWKN 2013).
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- 14.08.2020 - 10:53:58
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