Spurenmetalle im Grundwasser Ostfrieslands : regionaler Themenbericht ; Datenauswertung 1993 bis 2012

Roskam, Andreas

Die Hydrochemie des Grundwassers unterscheidet zwischen Spurenelementen mit Konzentrationen < 1 mg/l, Nebenbe-standteilen mit Konzentrationen zwischen 1 und 5 mg/l und Hauptbestandteilen mit Konzentrationen > 5 mg/l (Merkel u. Sperling, 1998). Für die Metalle lassen sich die Elemente Eisen, Mangan und auch Aluminium unter den weitgehend reduzierenden Verhältnissen im Grundwasser Ostfrieslands in die Gruppe der Nebenbestandtei-le einordnen. Sie spielen bei der Aufbereitung des Rohwassers zu Trinkwasser eine wesentliche Rolle und werden durch Oxidation und Fällung entfernt. Die vorliegende Datenauswertung widmet sich den Metallen und Halbmetallen, die in Spuren im Grundwasser Ostfrieslands zu finden sind und im Folgenden als Spurenmetalle bezeichnet werden (Alloway u. Ayres, 1996). Spurenmetalle können sowohl essentiellen Charakter haben, wie z.B. Kupfer und Zink, bei deren Fehlen es für Lebewesen zu Mangelerscheinungen kommen kann, oder sie haben toxische Eigenschaften wie z.B. Cadmium oder Quecksilber. Beide Eigenschaften sind abhängig von der zugeführten Menge eines Elementes.

Vorschau

Zitieren

Zitierform:

Roskam, Andreas: Spurenmetalle im Grundwasser Ostfrieslands. regionaler Themenbericht ; Datenauswertung 1993 bis 2012. gw 1. Aufl. 2013. NLWKN.

Rechte

Rechteinhaber: NLWKN

Export